Achtung

  • ACHTUNG ! Schwarzer Rindenbrand an Kernobst

    Schwarzer Rindenbrand an Kernobst


    Meistens werden Apfel- oder Birnenbäume befallen-

    Es handelt sich um einen Pilzbefall:   Diplodia

    Durch Verletzungen kann der Pilz ins Holz eindringen; z.B. durch Schnittwunden oder Rindenrisse bei Temperaturextremen im Sommer.

    Schadbild: Es bilden sich warzige Erhebungen auf der Rinde, die dann aufreißen und den schwarzen Fruchtkörper sichtbar machen.

    Oft löst sich die Rinde auch komplett ab. Das Holz liegt dann schwarz

     verfärbt frei ( daher auch der Name ).


    Vorsorge:  Die Bäume bestmöglich mit Wasser und Nährstoffen versorgen.


    Bei Befall: Da die Symptome meistens am Stamm und an den Hauptästen auftreten

                      ist ein Rückschnitt nicht möglich. Wenn der Pilz einmal im Baum ist gibt es

                      nur eine Möglichkeit:… Roden, denn der Pilz befindet sich auch in allen

                      anderen Teilen des Baumes. Auch wenn man das nicht sieht !


  • ACHTUNG ! Pfirsichkräuselkrankheit

    Pfirsichkräuselkrankheit

    Man kann sie am besten in der Zeit zwischen Januar und März, bei der Knospenbildung, mit einem Fungizid bekämpfen. 


    Jetzt ist es leider zu spät


    Aber um den Befall im nächsten Jahr zu verringern, kann es nicht schaden die befallenen Triebspitzen und Blätter zu entsorgen  (Hausmüll / nicht im Kompost) 


  • ACHTUNG ! Johannisbeerblasenlaus

    Johannisbeerblasenlaus

    Unübersehbar sind die blasig aufgetriebenen, oberen Blätter.

    Die Blattoberseite verfärbt sich bei roten Johannisbeeren rötlich, bei den anderen weißlich.

    Meistens befällt sie allerdings die roten Johannisbeeren.

    Die Läuse befinden sich auf der Blattunterseite unter den Wölbungen.

    Die Läuse wandern ab Juni auf andere Stauden ab, kommen aber zum Überwintern wieder. Deshalb sollte man sie jetzt bekämpfen.


    Bekämpfung:

    Bei geringem Befall die einzelnen Blätter entfernen (Hausmüll).

    Bei stärkerem Befall hilft eine direkte chemische Bekämpfung, z.B. mit “Bayer Garten Bio-Schädlingsfrei Akut“.


  • ACHTUNG ! INVASIVE PFLANZEN: NEOPHYTEN und EINHEIMISCHE

    Wohl alle Kleingärtner haben in ihrem Garten schon Pflanzen entdeckt die sie doch gar nicht gesetzt haben. Mit kräftigem Wuchs und gar schöner Blüte erfreut das Unbekannte den Gärtner. 

    ABER:

    Unter den einheimischen Pflanzen gibt es eine Menge „übergriffiger“ Arten, deren Ausbreitungsdrang bei mangelnder Gartenpflege rasch zu einem „verunkrauteten Kleingarten“ führt, der nur durch eine Rekultivierung mit der Grabgabel (mind. 30 cm tief) zu retten ist.

    Giersch, Schachtelhalm, Klee, Löwenzahn, Brennnessel und Co., mögen sie auch essbar oder anderweitig nutzbar sein, sollten rechtzeitig erkannt und eingedämmt werden.

    Ein Großteil der übergriffigen Pflanzen verbreitet sich über Rhizome/Wurzelausläufer (z.B. Giersch und Schachtelhalm), die sich horizontal unter der Erdoberfläche verbreiten und durch Fräsen oder mit dem Spaten nur zerteilt werden, aber in allen Teilen neu austreiben !

    (Fotos unten)

    Andere verbreiten sich vornehmlich über Luft / Wind („Pusteblume“/Löwenzahn), weshalb nach dem Blütenstand auf rechtzeitige Entfernung des Samenstandes zu achten ist, sonst hat man mehr zu tun als einem lieb ist und gefährdet zudem die Nachbargärten.

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    Ja, aber leider breiten sich nicht nur (unerwünschte) heimische Beikräuter rasch aus, sondern immer häufiger auch ungewollt eingeschleppte sowie bewusst importierte 

    Pflanzenarten, die aus anderen ökologischen Lebensräumen stammen und hiesigen Insekten nur teilweise Verwertbares bieten und durch ihre rasche Verbreitung (durch Wurzelausläufer wie beim Bambus oder per Luftfracht wie bei Goldrute und Sommerflieder) heimische Pflanzenarten unterdrücken;  wir sprechen von „invasiven Neophyten“.


    Den Riesenbärenklau (Herkulesstaude) und den Staudenknöterich wird man wohl in einem Kleingarten (hoffentlich) nicht vorfinden, aber es gibt auch „potentiell invasive“ Arten;  wohlbekannt, aber auch überraschend, wie: Kirschlorbeer, Kanadische Goldrute, Sommerflieder/Schmetterlingsstrauch, Kugeldistel, Topinambur, Mahonie, Chinaschilf.


    Auch hier ist einiges essbar (z.B. Wurzelknollen von Topinambur und Ingwer) oder anderweitig nutzbar. Aber auch hier gilt:  Ausbreitung eindämmen, durch Wurzel-sperren bzw. rechtzeitigem Rückschnitt des Samenstandes !


    Das Bundesamt für Umweltschutz hat 3 Listen erstellt (nach Dringlichkeit sortiert), die invasive Neophyten (Pflanzen- wie auch Tierarten) auflisten.

    https://bfn.bsz-bw.de/frontdoor/deliver/index/docId/1133/file/Schrift654.pdf


    Sehr informativ ist auch das „Handbuch invasiver Neophyten“ des NaturGarten e.V.

    https://naturgarten.org/wp-content/uploads/2021/02/Handbuch_final_Nov2020_weiss-klein.pdf